Pressemitteilung
DGE-Arbeitstagung thematisiert aktuelle Aspekte der Ernährung im Alter
Altersveränderungen in allen Lebensbereichen wirken sich auf die Ernährung und die selbständige und selbstbestimmte Ernährungsversorgung aus. Dabei stellt sich die Frage, wie den daraus resultierenden veränderten Bedürfnissen gut begegnet werden kann. Dies wird bei der Online-Arbeitstagung der DGE e. V. am 10. September thematisiert.Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Lebensalter – diese demographische Entwicklung mit stetiger Zunahme der Anzahl und des Anteils betagter und hochbetagter Menschen ist seit Langem bekannt. Mit dem Eintreten der Baby-Boomer-Generation ins Rentenalter gewinnen die Belange älterer Menschen derzeit verstärkt an Bedeutung.
Wie ändern sich Energie- und Nährstoffbedarf und gilt der DGE-Ernährungskreis auch für ältere Menschen? Wie sinnvoll ist eine Protein-Supplementierung und was sind effektive Strategien bei drohender Mangelernährung oder Exsikkose?
Aktuelle Arbeiten liefern Antworten auf diese und weitere Fragen und werden auf der DGE-Arbeitstagung vorgestellt.
Longevity in aller Munde – gut versorgt auch im Alter
Nach einer Einführung zur Rolle der Ernährung für gesundes Altern und Langlebigkeit widmet sich das Programm im ersten Themenblock dem präventiven Potenzial der Ernährung. Bei einem Blick über den Tellerrand wird zudem die Wichtigkeit gezielter Bewegungsförderung bis ins hohe Alter thematisiert. Im zweiten Themenblock stehen Aspekte der Ernährung älterer Menschen mit Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt: Das kürzliche Update der DGEM-Leitlinie Klinische Ernährung und Hydrierung im Alter und das Praxisprojekt „GeGeSSEn“ zur Verbesserung der Ernährungsversorgung in stationären Senioreneinrichtungen werden vorgestellt.
Tipps für die Praxis in Einrichtungen und zu Hause
In der abschließenden Diskussionsrunde tauschen sich Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis multidisziplinär über aktuelle Herausforderungen der Ernährung älterer Menschen im ambulanten Sektor aus und erörtern Ansätze zu deren Bewältigung. Als Gesprächspartner*innen in der Diskussion sind Céline Düzdag und Ilona Berg von den DGE-Vernetzungsstellen Seniorenernährung in Niedersachsen und Hessen beteiligt, die Herausforderungen und Erfahrungen aus den Bundesländern zur Verpflegung ältere Menschen und deren sozialer Teilhabe mitbringen. Die Arbeit der Vernetzungsstellen basiert unter anderem auf dem „DGE-Qualitätsstandard zur Verpflegung mit ,Essen auf Rädern' und in Senioreneinrichtungen“ (DGE-QST). Verschaffen Sie sich in unserem FactSheet einen Überblick, warum sich der Einsatz des DGE-QST lohnt. Weitere Informationen zur Verpflegung im Alter erhalten Sie in unseren Broschüren der Serie DGE-Praxiswissen sowie über die gleichermaßen informativen wie praxisnahen Kurzfilme „Frisch serviert: Filme mit Tipps zur Verpflegung älterer Menschen“, die oft gestellte Fragen aufgreifen. Auch die Rubrik „FÜR MEHR WISSEN“ bietet pflegenden An- und Zugehörigen ebenso wie Pflegekräften die Möglichkeit, ihr Wissen rund um die Ernährung und die Gestaltung einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Seniorenverpflegung zu erweitern, die in den weiteren Rubriken der Internetseite www.fitimalter-dge.de dargestellt ist.
Quelle: www.dge.de
