Dienstag, 14.07. 2026
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Bericht über die Veranstaltung „Verpflegung für Jung und Alt: Alles aus einem Topf?“

Wie können Menüdienste und Caterer die Verpflegung von der Kita bis zur Senioreneinrichtung zielgruppengerecht gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Online-Veranstaltung der Vernetzungsstellen Seniorenernährung in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. 
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30 Fachleute aus den Bereichen Leitung, Management Verwaltung, Beratung, Hauswirtschaft, Küche und Qualitätssicherung nahmen an dem Austausch teil. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Herausforderungen und Besonderheiten der unterschiedlichen Lebenswelten (Kita/Schule: Ferienzeiten, Senioren: bedürfnisgerechte Vollverpflegung) zu berücksichtigen. 


Besonderheiten der Lebenswelten

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Theresa Lehnen von der Vernetzungsstelle Seniorenernährung Rheinland-Pfalz den „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung mit „Essen auf Rädern“ und in Senioreneinrichtungen“ vor. Hierbei ging sie insbesondere auf die Unterschiede und Besonderheiten der Verpflegung älterer Menschen im Vergleich zu anderen Zielgruppen ein. Dabei ist nicht nur der Energiegehalt der Speisen anzupassen, bestimmte Nährstoffe wie beispielsweise das Protein rücken verstärkt in den Vordergrund. Bei Erkrankungen wie Demenz, Kau- und Schluckstörungen oder Sarkopenie können weitere Anpassungen der Kost nötig sein. 


Alltagsnah berichtete dann Daniela Kirsch über ihre Erfahrungen aus der Praxis eines großen Cateringunternehmens. Sie arbeitete die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Zielgruppen heraus und zeigte Herausforderungen auf. Anhand von drei ganz konkreten Beispielen ließ sie die Teilnehmenden wissen, worauf es ankommt und wie Garzeiten, Zusammenstellung des Gerichts, Würzung und Konsistenz angepasst werden können. Frau Kirsch wusste: „Mindestens so wichtig wie die Anpassung der Gerichte an die Tischgäste des Kunden, ist die Kommunikation gegenüber den Gästen, Eltern bzw. Angehörigen, Mitarbeitenden in den Einrichtungen, aber auch gegenüber dem eigenen Personal.“ 
Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden in Kleingruppen, wie vier vorgegebene Rezepte an die Bedürfnisse von Senior*innen angepasst werden können. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Umsetzbarkeit in der Gemeinschaftsverpflegung sowie die Präsentation des Essens auf dem Teller. Abschließend wurden die Ergebnisse kurz im Plenum vorgestellt und diskutiert. Kurzweilige zwei Stunden brachten zahlreiche Erkenntnisse und setzten wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit der Teilnehmenden.

Quelle: https://www.dge-hessen.de/wp-content/uploads/2026/06/Nachbericht_Fortbildung_Caterer.pdf