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Update zur Neustrukturierung der DGE-Qualitätsstandards
Abschlussveranstaltung des partizipativen Prozesses.Am 21. November kamen Stakeholder aller Nutzergruppen der DGE-Qualitätsstandards in einem Onlinetreffen zusammen. Die Arbeitsgruppen stellten dabei ihre Ergebnisse aus den zwischenzeitlich stattgefunden Arbeitstreffen vor und verabschiedeten dann gemeinsam das Feinkonzept für die strukturelle Überarbeitung.
Nachdem bei der Veranstaltung Ende Oktober die ersten Ergebnisse der Kleingruppen-Arbeit zum Feinkonzept vorgestellt worden waren, stellten die Arbeitsgruppen am Freitag ihre endgültigen Ergebnisse zu den noch offenen Fragestellungen zu den Themen Gestaltung, (An-)Sprache, Inhalt, Format und Nutzen vor, wozu auch die erarbeitete Feingliederung zählte. Die 30 teilnehmenden Stakeholder*innen hatten dann noch einmal die Gelegenheit, Verständnisfragen zu klären und Anregungen zu platzieren.
Zukünftiges Format der DGE-Qualitätsstandards
Auch zukünftig soll es weiterhin fünf DGE-Qualitätsstandards geben. Für jede der Lebenswelten „Kita“, „Schule“, „Betriebe, Behörden bzw. Hochschulen“, „Kliniken“ und „Senioreneinrichtungen bzw. das Angebot von ,Essen auf Rädern‘“ eine Version. Hierbei soll zukünftig zu Beginn jedes Kapitels ein kurzer Steckbrief mit deren zentralen Inhalten stehen. Die Ableitung der Kriterien zu Lebensmittelhäufigkeiten und -qualitäten soll in einer Grafik veranschaulicht und der erläuternde Text in ein wissenschaftliches Hintergrundpapier ausgelagert werden. Diese Aufteilung ist exemplarisch für das zukünftige Format der DGE-Qualitätsstandards. Die wesentlichen Inhalte werden in einem DIN-A4-Dokument, in einfacher Sprache zusammengefasst. Zusätzlich ist geplant umfassendes Begleit- und Zusatzmaterial über die Internetseiten zur Verfügung zu stellen.
Viel Zuspruch für den partizipativen Prozess
Nicht nur in der schriftlichen Befragung, sondern auch bei den Anwesenden im Online-Austausch gab es überwiegend gute bis sehr gute Rückmeldungen bei der Reflexion des Partizipationsprozesses. Bei der detaillierten Nachfrage im Austausch bewerteten die Beteiligten im Besonderen die sehr gut vorbereiteten Arbeitsgruppen-Treffen des DGE-Teams, die Einbindung der Praktiker*innen und die Offenheit gegenüber den Themen sehr positiv. Als verbesserungswürdig empfanden die Stakeholder*innen die zum Teil ungünstige Termin-Auswahl der Treffen. Ebenso wurde eine noch höhere Beteiligung aus der Stakeholdergruppe Praxis wie den Küchenfachkräften gewünscht.
Großer Aufwand, der gewürdigt wurde
Beim Abschluss hielt Dr. Jasmin Geppert, Leiterin des Referats Gemeinschaftsverpflegung und Qualitätssicherung sowie Projektleitung des DGE-Projekts „IN FORM in der Gemeinschaftsgastronomie und -verpflegung“ fest: „Ich bin immer noch zutiefst begeistert und dankbar dafür, dass sich so viele beteiligt haben, auch angesichts der schwierigen Umstände in der GV (…). Das Feinkonzept spiegelt die Arbeit nicht wider, die wir alle gemeinsam geleistet haben; es waren 20 Veranstaltungen insgesamt, da ist ganz viel entstanden, vielleicht hat es nicht alles ins Feinkonzept geschafft, aber das war für uns ganz gewinnbringend und bereichernd, vielen Dank“.
Die Rückmeldung einer Teilnehmenden am Ende aus dem Chat bringt es auf den Punkt:
„Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und Sie die Leitplanken so versiert gehalten haben. Wenn am Ende im DGE-Qualitätsstandard steht "ist im partizipativen Prozess entstanden" ist das aus meiner Sicht in jedem Buchstaben stimmig.“
So geht es weiter
In der Hoffnung auf einen positiven Bescheid vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zum Projekt-Antrag sollen die DGE-Qualitätsstandards in Anlehnung an das Feinkonzept überarbeitet und strukturell angepasst werden. Als grober Zeitpunkt wurde dafür das Frühjahr 2027 ins Auge gefasst. Hierbei steht der Wunsch im Vordergrund die DGE-Qualitätsstandards so zu überarbeiten, dass sie den Ergebnissen des partizipativen Prozesses gerecht werden, um von allen Stakeholdergruppen mitgetragen zu werden. Dafür werden sicherlich der eine oder die andere Akteur*in des Prozesses aus der Praxis auch weiterhin mit einbezogen.
Über die Ergebnisse berichten wir fortlaufend auf den Webseiten und sozialen Kanälen.
