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Zusammensetzung des Körpers und Gewichts

Im Alter verändert der Körper seine Zusammensetzung. Je älter der Mensch wird, desto geringer wird seine Muskel- und Knochenmasse sowie der Anteil des Wassers im Körper während der Anteil des Körperfettes steigt. Zusammen mit einer sinkenden körperlichen Aktivität verringert diese Entwicklung den Grund- und Leistungsumsatz, also den Energiebedarf, der über die Energiezufuhr, also das Essen und Trinken, gedeckt wird. Es gilt jedoch, wer im Alter seinen Fähigkeiten entsprechend aktiv bleibt, trägt dazu bei Muskelmasse zu erhalten oder sogar zu steigern.

Gewicht

Um Übergewicht, Untergewicht und Mangelernährung vorzubeugen oder frühzeitig zu erkennen, muss das Körpergewicht regelmäßig kontrolliert und bewertet werden. Für eine erste Einschätzung bietet sich der Body Mass Index (BMI) [Körpergewicht (kg)/Körpergröße (m²)] an.
Den, mit der Formel errechneten Wert, können Sie anhand folgender Tabelle überprüfen.

Zu beachten ist allerdings, dass der BMI nur ein Richtwert ist, der keine endgültige Bewertung des Ernährungszustands darstellt, da hier weder die Zusammensetzung der zugeführten Nahrung noch die oben genannten altersbedingten körperlichen Veränderungen mitbewertet werden.

So haben Studien gezeigt, dass schon ein BMI-Wert unter 22 als Hinweis auf eine Mangelernährung gewertet werden kann. Wünschenswert ist ein BMI von 24, wobei auch ein Wert bis 29,9 bei älteren Menschen kein Grund für eine Gewichtsreduktion darstellt, weil ein Gewichtsverlust durch eine Krankheit bei älteren Menschen meist nur schlecht oder gar nicht wieder ausgeglichen wird. Denn zum einen wird durch eine Krankheit der Appetit beeinträchtigt und zum anderen kann der Nährstoff- und Energiebedarf steigen. Die Folge ist eine weitere Beeinträchtigung des Ernährungszustands und somit steigt das Risiko weiterer Erkrankungen. Ein Teufelskreislauf entsteht.

Doch ein BMI über 30 kann auch im Alter zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 führen.

Zur endgültigen Einschätzung muss daher immer der Gesundheitszustand insgesamt betrachtet werden.