Verringerte Speichelbildung

Die Speichelbildung spielt bereits für die Sinneswahrnehmung, Nahrungsaufnahme und auch die Verdauung eine wichtige Rolle. Im Alter nimmt die Speichelbildung ab, worfür es mehrere Gründen gibt:
Beim Kauen werden normalerweise die Speicheldrüsen massiert und so der Speichelfluss gefördert.

Im Alter:

  • verringert sich die Anzahl an Speicheldrüsen,
  • kommt es zu einer geringeren (erschwerten) Kauleistung,
  • nimmt die Sinneswahrnehmung ab,
  • nehmen Zahnprothesen oder Medikamente Einfluss auf den Speichelfluss.

Eine unzureichende Speichelbildung fördert Entzündungen im Mundraum bzw. hemmt deren Heilung. Zudem erschwert ein geringer Speichelfluss das Essen.

  • Fragen Sie den behandelnden Arzt nach den Nebenwirkungen der Medikamente und nach möglichen Alternativen.
  • Würzen Sie die Speisen mit Kräutern und Gewürzen, um über die Sinneswahrnehmung den Speichelfluss zu fördern.

Verringerte Speichelbildung, Mundtrockenheit, abnehmende Geruchs- und Geschmackswahrnehmung sowie Kaubeschwerden treten im Alter nicht nur gemeinsam auf, sondern beeinflussen sich gegenseitig. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf das Essverhalten und die Verdauung haben.