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Veränderungen im Energie- und Nährstoffbedarf

Die veränderte Zusammensetzung des Körpers und ihre Auswirkungen auf den Grund- und Leistungsumsatz führen zu einem geringeren Energiebedarf. Das bedeutet, dass der Körper weniger der energieliefernden Nährstoffe Kohlenhydrate und Fett benötigt, während der Bedarf an Protein (Eiweiß) sowie den Mengen- und Spurenelementen, also den Vitaminen und Mineralstoffen gleich bleibt oder ansteigt. Jedoch ist die Gruppe der über 65-Jährigen hinsichtlich ihres Energieverbrauchs eine besonders heterogene Gruppe. Dies bezieht sich zum einen auf den Ruheenergieverbrauch, der aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung des Köpers sowie abhängig von Alter und Aktivität variiert. Zum anderen unterscheidet sich die Gruppe der älteren Menschen bezüglich ihres Energieverbrauchs für die körperliche Aktivität, die zum Teil der einer jüngeren Person entspricht, jedoch auch hinsichtlich Aktivität und Beweglichkeit deutlich eingeschränkt sein kann.
Zusammenfassend ergibt sich jedoch tendenziell die Entwicklung, dass bei unverändertem oder erhöhtem Nährstoffbedarf, der Bedarf an Energie sinkt.

Folglich sollten ältere Menschen vorwiegend Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte (Menge an enthaltenden Nährstoffen im Verhältnis zum Energiegehalt eines Lebensmittels), verzehren. Dazu zählen beispielweise Gemüse, Obst oder Vollkornprodukte.


Eine Übersicht zu den, im Alter kritischen Nährstoffen, finden Sie hier.
Eine ausgewogene Ernährung mit einer vielfältigen Auswahl aus allen Lebensmittelgruppen trägt dazu bei den Bedarf an Energie und Nährstoffen zu decken.

  • Mehr Gemüse im Speiseplan (mindestens drei Portionen pro Tag):
  • als Brotbelag
    • geschnitten als Rohkost
    • als grüner Smoothie
    • als Beilage zum Mittagessen
    • gelegentlich als Gemüsesaft
  • Mehr Obst im Speiseplan (mindestens 2 Portionen pro Tag):
    • geschnitten als Snack
    • klein geschnitten oder püriert als Zutat in Müsli, Joghurt oder Quarkspeisen
    • als Obstkuchen
    • als Smoothie
    • gelegentlich als Obstsaft
  • Verwendung von Vollkornprodukten (liefern reichlich)
    • Vollkornbrot zur Brotzeit
    • Vollkornnudeln als Beilage
    • Müsli aus (feinen) Haferflocken oder anderen Getreideflocken
    • Verwendung von vorwiegend fettarmer Milch und Milchprodukten
  • Verwendung von hochwertigen pflanzlichen Ölen, z. B. (Vitamine)
    • Rapsöl
    • Walnuss, Weizenkeim-, Oliven- oder Sojaöl
  • schonende Zubereitung (Dämpfen, Dünsten)