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Die Dreidimensionale DGE-Lebensmittelpyramide

Die dreidimensionale DGE-Lebensmittelpyramide
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Eine vollwertige Ernährung fördert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie das allgemeine Wohlbefinden. Neueste Studienergebnisse zeigen, dass Defizite im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung bestehen. Im Alter besteht ein besonders hohes Risiko der Mangelernährung, da mit zunehmendem Alter der Energiebedarf sinkt und die erforderliche Zufuhr an Vitaminen und Nährstoffen teilweise sogar erhöht ist.

Die Dreidimensionale DGE-Lebensmittelpyramide zeigt auf anschauliche Weise, welche Lebensmittel in welchen Mengen zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen und somit die Gesundheit fördern.

Die DGE-Lebensmittelpyramide liefert Verhaltensrichtlinien für eine optimierte Lebensmittelauswahl. Basis dieser Umsetzung bildet der Ernährungskreis unter Berücksichtigung der undefinedD-A-CH-Referenzwerte. Die Segmentgrößen des Kreises stellen das prozentuale Mengenverhältnis der einzelnen Lebensmittelgruppen zueinander dar. Erweiterte Informationen über die ernährungsphysiologische Qualität der Lebensmittel werden in den vier Pyramidenseiten (Dreiecke) veranschaulicht. Die Lebensmittel sind darin nach objektiven Kriterien, vorrangig nach Energiedichte und Nährstoffgehalt, in die jeweiligen Gruppen eingeteilt. Innerhalb dieser Dreiecke werden die Lebensmittel anhand ihrer ernährungsphysiologischen Qualität hierarchisiert. Empfehlenswerte Produkte, z. B. Obst, Gemüse, Fisch, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch, Rapsöl, Trink- und Mineralwasser, stehen unten und dürfen häufiger verzehrt werden. Ernährungsphysiologisch weniger wertvolle Produkte wie Fleischwaren, Eier, Butter, Schmalz, Süßigkeiten, Limonaden oder Energydrinks stehen an der Spitze und sollten sparsam verwendet werden.

Zur Einordnung der Lebensmittel in die vier Pyramidenseiten wurden folgende Kriterien zugrunde gelegt:

  1. Lebensmittel vorwiegend pflanzlichen Ursprungs, Kriterien: Energiedichte; Nährstoffdichte (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe); präventive Aspekte (Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen)
  2. Lebensmittel vorwiegend tierischen Ursprungs, Kriterien: Energiedichte; Nährstoffdichte (z. B. Calcium, Eisen, Zink, Selen, B-Vitamine, Vitamin D); Fettqualität (gesättigte Fettsäuren, n-3 Fettsäuren)
  3. Speisefette und Öle, Kriterien für Fette: Fettsäurenzusammensetzung (n-3, n-6, n-9 Fettsäuren, gesättigte Fettsäuren, Verhältnis von n-6 zu n-3 Fettsäuren); Vitamin E; Cholesterol/unerwünschte Begleitstoffe; trans-Fettsäuren; küchentechnische Nutzung, Kriterien für Öle: Verhältnis von n-6 zu n-3 Fettsäuren; Vitamin E-Gehalt
  4. Getränke, Kriterien: Energiegehalt (mäßig: < 7 % Kohlenhydrate, hoch: > 7 % Kohlenhydrate); essenzielle Nährstoffe; sekundäre Pflanzenstoffe; anregende Substanzen; Süßungsmittel

 

Werden die 4 Pyramidenseiten aufgeklappt, ist das Modell auch zweidimensional nutzbar.

Die Dreidimensionale Lebensmittelpyramide bezieht nicht nur wünschenswerte Lebensmittel, sondern insbesondere auch Produkte des täglichen Verzehrs ein. Ziel ist es, eine ausreichende Zufuhr der lebensnotwendigen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis zu erreichen. Die dreidimensionale Darstellung soll ermöglichen, komplexe Informationen sinnvoll und effektiv zu vermitteln. So können sich Kinder, Jugendliche, Erwachsene unter Anleitung geschulter Pädagogen spielerisch am Bildschirm mit ausgewogener Ernährung befassen.

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Essen und Trinken im Alter

Titelseite der Broschüre "Essen und Trinken im Alter"

Mit zunehmendem Alter sinkt der Energiebedarf, die erforderliche Zufuhr an Vitaminen und Nährstoffen bleibt jedoch konstant bzw. ist teilweise erhöht. Um den individuellen Ernährungsbedürfnissen von Menschen mit primär körperlich unterschiedlichen Voraussetzungen Rechnung zu tragen, wurde die Broschüre "Essen und Trinken im Alter" entwickelt. Sie beinhaltet Richtwerte für die durchschnittliche Energiezufuhr pro Tag, liefert wichtige Informationen über die Hauptnährstoffe und stellt die in der Seniorenernährung als "kritisch" anzusehenden essentiellen Nährstoffe vor. Auf der Basis des DGE-Ernährungskreises werden wichtige Tipps zur Umsetzung in die Praxis gegeben und diese mit Mengenempfehlungen und Kalkulationsdaten zur Erstellung von Speiseplänen veranschaulicht.

undefinedZum Download der Broschüre

 

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