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Lebensmittelrechtliche Grundlage für die Rückverfolgbarkeit

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Der Artikel 18 der VO (EG) 178/2002, die auch als „Basis-Verordnung" bezeichnet wird, führt zum ersten Mal die Rückverfolgbarkeit von Lebens- und Futtermitteln als generelles Gebot in das Lebensmittelrecht ein. Diese Verpflichtung gilt seit dem 1. Januar 2005.

Mit der Rückverfolgbarkeit soll gewährleistet werden, im Schadens- bzw. Krisenfall nicht sichere Lebensmittel gezielt und präzise aus dem Handel zu nehmen oder zurückzurufen, Verbraucher und Unternehmer angemessen zu unterrichten, Kontrollbehörden Risikobewertungen zu ermöglichen, unnötige Störungen des Handels und weitergehende Eingriffe bei Problemen der Lebensmittelsicherheit zu vermeiden.

Auch Senioreneinrichtungen und Betreiber von "Essen auf Rädern" müssen die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln sicherstellen. Und hierzu zählt nicht nur vorverpackte Waren, wie z. B. Industrieprodukte, sondern auch „lose Waren” wie z. B. Lieferungen des Caterers oder des Bäckers.

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Autorin "Hygiene"

Maria Revermann, Lebensmittelwissenschaftlerin und Berufspädagogin

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