fit im Alter: Gesund essen, besser leben

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Tablettsystem

Tablett mit verschiedenen Speisen und einer Flasche Wasser am Bett serviert
Quelle: Station Ernährung

Bei diesem System werden die Speisen in einer Zentralküche portioniert und am Band auf Tabletts verteilt. Bei entsprechender Anordnung lassen sich in relativ kurzer Zeit sehr viele Tabletts individuell bestücken.

Nach dem Bestücken wird entweder das gesamte Tablett (Kompakttablett-System) oder der einzelne Teller bzw. das einzelne Geschirrteil (Clochensystem) abgedeckt. Die Temperatur von warmen Mahlzeiten kann so etwa eine Stunde gehalten werden. Bei langen Wegen von der Küche zu den Ausgabepunkten können „aktive Systeme“ helfen. Sie beheizen bzw. kühlen die Speisen beim Transport und sorgen damit dafür, dass das Essen mit einer den hygienischen Vorgaben entsprechenden Temperatur bei den Verpflegungsteilnehmerinnen und -teilnehmern ankommt.

Vorteile

  • Das System macht es möglich, Verpflegungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu versorgen, die nicht oder nur eingeschränkt mobil sind.
  • Die Tabletts werden individuell bestückt.  

Nachteil

  • Es entsteht Aufwand für die Erfassung der Speisenwünsche und die entsprechende Bestückung der Tabletts.

 

Das Ausgabesystem ist für die Verpflegung in großen stationären Senioreneinrichtungen gut geeignet und dort üblich.

Druchgeführt von: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Verpflegungssysteme in der Gemeinschaftsverpflegung

Vertiefende Informationen zum Thema enthält dieses DIN A 4-Heft der DGE in Zusammenarbeit mit dem aid infodienst e. V..

Auf 56 Seiten werden Hilfestellung für alle neuen Betriebe oder solche, die ihr altes Verpflegungssystem verändern möchten, beschrieben.

Das Heft können Sie im
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