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Orientierungsmengen für die Mittagsverpflegung in stationären Senioreneinrichtungen

Die Tabelle zeigt Orientierungswerte für die Altergruppe der über 65-Jährigen, die beispielhaft für die Zusammenstellung eines Mittagessens für PAL 1,4 und PAL 1,2 herangezogen werden können. Die Angaben beziehen sich auf eine sieben-Tage-Woche und basieren auf dem undefinedViertelansatz.

Orientierungswerte für die Mittagsverpflegung (> 65 Jahre)

Lebensmittelgruppe

Mengen1  bei PAL 1,4

Mengen1 bei PAL 1,2

Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln

Kartoffeln, Reis2, Teigwaren2 oder Getreide2

pro Woche 7 x abwechselnd, 150 g  (= 1050 g/Woche)

pro Woche 7 x abwechselnd, 150 g (= 1050 g/Woche)

Gemüse 

Gemüse3, gegart und roh

150 g/Tag (= 1050 g/Woche)

150 g/Tag (= 1050 g/Woche)

Obst

Obst, frisch, gegart, als Saft

280 g/Woche

280 g/Woche

Milch und Milchprodukte

fettarme Milch und Milchprodukte4

250 g/Tag
(= 1750 g /Woche)

200 g/Woche
(= 1400 g /Woche)

Käse

50 g Käse/Tag
(= 350 g/Woche)

50 g Käse/Tag
(= 350 g/Woche)

Fleisch, Wurst, Fisch, Ei

Fleisch 2 und Wurstwaren

200 g mageres Fleisch und Wurstwaren/Woche

150 g mageres Fleisch und Wurstwaren/Woche

Fisch2

100 g Magerfisch/Woche

100 g Magerfisch/Woche

Ei

1 Ei/Woche
(inkl. verarbeiteter Eier)

1 Ei/Woche
(inkl. verarbeiteter Eier)

Fette und Öle

Öle

6 g Rapsöl/Tag
(= 42 g/Woche)

5 g Rapsöl/Tag
(= 35 g/Woche)

Getränke       

Getränke

1 Getränk

1 Getränk

1 Mit den in der Tabelle angegebenen Lebensmitteln werden die Energieangaben aus der
   Tabelle zur Umsetzung der D-A-C-H-Referenzwerte nicht vollständig ausgeschöpft. Kleinere
   Mengen Zucker (30 g/Woche zum Süßen der Speisen) oder Mehl (zum Binden von Soßen)
   können daher zusätzlich verwendet werden.
2 Die Mengenangaben beziehen sich auf gegarte Ware.
3 Regelmäßig nährstoffdichte Gemüsearten verwenden (z. B. Spinat, Brokkoli, Feldsalat)
4 z. B. Milch, Joghurt, Quark

Druchgeführt von: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Qualitätsstandard zum Download

Der "DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen" zeigt auf, wie eine optimierte Verpflegung in einer Senioreneinrichtung realisiert werden kann.

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Checkliste Stationäre Seniorenverpflegung

Diese Liste ist als erstes Kontrollinstrument des Verpflegungsangebots einsetzbar. Stationäre Senioreneinrichtungen können damit einschätzen, inwieweit sie die Kriterien des Qualitätsstandards bereits umsetzen.

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