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IN FORM macht aktiv - Ergebnisse der DEGS-Studie wurden in Berlin vorgestellt
Der Nationale Aktionsplan IN FORM setzt sich für gesunde Ernährung und mehr Bewegung ein. Mit verschiedenen Projekten sorgt IN FORM zusammen mit seinen Partnern zum Beispiel für eine bessere Ernährung in Schule und Kita, in Kantinen oder Pflegeeinrichtungen. Ebenso setzt sich IN FORM für die Ernährungsbildung ein, unterstützt Schwangere und Eltern, ihren Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen oder fördert Senioren in einer aktiven Lebensweise.
Betrachtet man die kürzlich in Berlin vorgestellten Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS), leistet IN FORM mit seinen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise. Nach den Ergebnissen dieser Studie vom Robert-Koch-Institut (RKI) sind 67,1 Prozent der Männer und 53,0 Prozent der Frauen übergewichtig. Mehr als 8.000 Deutsche hatten an der DEGS teilgenommen und sich umfassend befragen oder darüber hinaus zusätzlich medizinisch testen lassen.
Immer mehr Fettsüchtige in Deutschland
Das Ergebnis der Studie: Noch immer ist mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig. Alarmierender noch: Der Anteil der stark Übergewichtigen ist in den vergangenen Jahren sogar gestiegen. Diese Entwicklung war vor allem bei den Männern zu beobachten.
Demnach ist jede(r) Vierte bis jede(r) Fünfte der Übergewichtigen fettsüchtig (adipös) – das sind deutlich mehr als in den Vorjahren. Mit verheerenden Folgen für die Gesundheit: Fettsucht ist mit einem hohen gesundheitlichen Risiko verbunden. So geht Fettleibigkeit in vielen Fällen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit (Diabetes) und Gelenkbeschwerden wie Arthrose einher, ebenfalls ist beispielweise das Risiko für Krebserkrankungen erhöht.
Zum Vergleich hatte das RKI Daten aus einer ähnlichen Studie (BGS98) aus dem Jahr 1998 herangezogen. Solche Studien werden als Gesundheitssurvey ("Monitoring") bezeichnet. Sie helfen, Trends in der Gesellschaft zu erfassen und sind wichtige Werkzeuge in der Gesundheitspolitik.
Positiver Trend
Doch auch Gutes gibt es zu berichten: Immer mehr Deutsche haben den Sport für sich entdeckt. Mittlerweile ist jeder zweite Deutsche (Männer: 51,7 Prozent; Frauen: 49,5 Prozent) mindestens ein Mal wöchentlich sportlich aktiv. Im Vergleich zu den Vorjahren sind das durchschnittlich 15 Prozent mehr Deutsche, die regelmäßig die Pantoffeln gegen die Sportschuhe eintauschen.
Mehr bewegen!
Aber: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens zweieinhalb Stunden Bewegung wöchentlich – dies wurde nur von Wenigen erreicht (Männer: 25,4 Prozent; Frauen: 15,5 Prozent).
Dabei lassen sich bereits mit kleinen Veränderungen große Wirkungen für die Gesundheit und das Wohlbefinden erzielen: Etwa mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, einen festen Sporttermin pro Woche einplanen oder spannende sportliche Aktionen am Wochenende unternehmen – mit Familie und/oder Freunden.
Quelle: www.in-form.de





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